Tipps für Urlaubsfotos

Tolle Fotos aus dem Urlaub

Ob mit Smartphone, Kompaktkamera oder digitaler Spiegelreflexkamera: Mit ein paar Tipps machen Sie tolle Erinnerungsfotos von Sehenswürdigkeiten, Strand und Co. Natürlich gilt bei allen Tipps: Sie sind nicht in Stein gemeißelt und als bewusst eingesetzte Stilmittel können Sie tolle Effekte erzielen. Außerdem lassen sie sich auf die verschiedensten Bereiche übertragen und das nicht nur für Urlaubsfotos. Bei allen Tipps sollte der Spaß am Fotografieren im Vordergrund stehen. Genießen Sie Ihren Urlaub, nehmen Sie sich Zeit und probieren Sie es einfach aus. Ganz wichtig: Oft hilft es auch, sich auf der Suche nach dem richtigen Bild einfach treiben zu lassen.

die richtigen einstellungen

Familie Drittelregel © Bildagentur fotosearch

Bildkomposition

Bei der sog. Drittelregel in der Fotografie wird das Bild in 3x3 identische Bereiche geteilt. Fast alle Kameras bieten diese Funktion an. Richten Sie das gewünschte Motiv an den Schnittpunkten aus und probieren Sie verschiedene Bildausschnitte.

 

Licht & Schatten

Je größer die Lichtquelle, desto weicher ist ihr Licht, je kleiner die Lichtquelle, desto härter ist ihr Licht. Besonders in der Mittagssonne entstehen harte Schatten, spielen Sie damit! Wenn Sie gegen die Sonne fotografieren, können Sie beispielsweise den Effekt eines Scherenschnitts erzielen. Ansonsten gilt: Fotos draußen sollten am besten morgens oder abends gemacht werden.

Für das perfekte Foto

Fotos bei Nacht

Besonders bei Nacht wirken viele Dinge besonders schön, wie z. B. angestrahlte Gebäude oder auch Brücken. In der sog. „Blauen Stunde“, also in der Abenddämmerung, entstehen die schönsten Bilder. Häuser und Straßen sind bereits beleuchtet, dazu gesellt sich noch etwas Tageslicht. Für gelungene Bilder stellen Sie an der Kamera – soweit möglich – eine lange Belichtungszeit ein und einen möglichst geringen ISO-Wert. Viele Kameras haben auch einen speziellen Nachtmodus.

 

Perspektive & Tiefenwirkung

Stehen, liegen, knien: Wechseln Sie öfter mal Ihre Position und verändern Sie so die Perspektive auf das Motiv. Wenn Sie Dinge nicht frontal, sondern seitlich, von unten oder einer erhöhten Position fotografieren, wirken Motive lebendiger. Bringen Sie Diagonalen ins Bild, wie z. B. durch Straßen, Treppengeländer oder Gebäudefassaden. So erhalten Ihre Fotos auch mehrere Ebenen wie Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Versuchen Sie darauf bei der Auswahl des Bildausschnittes zu achten.

 

Gebäude fotografieren
Insbesondere bei Städtereisen gibt es zahlreiche imposante Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten, die mit der Kamera festgehalten werden wollen. Vorteil: Die Gebäude sind nicht in Bewegung und harren der Dinge! Häufiges Problem beim Fotografieren von hohen Gebäuden wie z. B. Kirchen oder Hochhäusern: Das Gebäude scheint nach hinten zu kippen. Um dies zu vermeiden, positionieren Sie die Kamera parallel und mit größerem Abstand zum gewünschten Motiv.

 

Spiegelungen nutzen

Gläsernes Einkaufszentrum, See oder ein einfaches Trinkglas: Machen Sie sich die Spiegelung dieser Oberflächen zu Nutze. So entstehen tolle Effekte – ganz ohne Bildbearbeitung.

 

Fotos mit dem Smartphone

Wer keine große Kamera dabei hat oder mitnehmen möchte, kann auf die Kamerafunktion seines Handys zurückgreifen. Entfernen Sie am besten vorher Staub- und Schmutzpartikel von der Linse und halten Sie das Gerät mit beiden Händen für mehr Stabilität. Es gibt zahlreiche Apps für Ihr Smartphone, mit denen Sie die Bilder bearbeiten können. Wenn Sie Motive in Bewegung festhalten möchten, bewegen Sie das Handy möglichst in demselben Tempo mit. So vermeiden Sie Wackler und unscharfe Bilder.

Sinnvolle Helfer

Urlaubsfotos © Corel Corporation und ihre Lizenzgeber

Sinnvolle Helfer

Damit in der Dämmerung oder bei Motiven in Bewegung keine verschwommenen Fotos entstehen, ist ein Stativ hilfreich/von Nutzen. Für die richtige Schärfe ist eine längere Belichtungszeit nötig und für diese wiederum entweder eine sehr ruhige Hand oder ein stabiles Stativ. Davon gibt es unterschiedliche Ausführungen wie Ein- oder Dreibein-Stative und auch unterschiedliche Qualitäten. Wer kein Stativ zur Hand hat: Nutzen Sie Gegenstände aus der Umgebung wie Tische, Bäume oder Hauswände, um sich anzulehnen, abzustützen oder die Kamera aufzulegen.

 

Alles dabei?

  • Ladegerät bzw. Batterien
  • Speicherkarte
  • Mikrofasertuch zum Reinigen der Linse
  • Ggf. Wechselobjektive
  • Ggf. Anleitung für die Kamera

 

Tipp: Photokina in Köln

Wer sich über neuestes Equipment, Techniken und mehr informieren möchte, sollte eine Fotomesse wie z.B. die Photokina in Köln vom 16. bis 21. September 2014 besuchen. Die Photokina ist eine der größten internationalen Messen rund um das Thema Fotografie, Bildbearbeitung und Fotoausrüstung. Sowohl Profis wie auch Anfänger finden hier alles, was das Fotografen-Herz begehrt. Daneben erwartet Besucher ein spannendes Programm aus Vorträgen, Workshops und Specials.

Wann? 16. bis 21. September 2014
Wo? Köln