Semperoper Dresden

Die Sächsische Staatsoper Dresden

Seit Jahrzehnten verzaubert das pompöse Dresdner Opernhaus Musikliebhaber aus aller Welt.

Die berühmteste Opernstätte Deutschlands beherbergt mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden eines der renommiertesten Orchester der Welt. Einige der berühmtesten und besten Komponisten der Zeitgeschichte dirigierten dieses Orchester oder standen in enger Verbindung mit ihm. Richard Wagner war von 1843–1848 Hofkapellmeister der Dresdner. Neun Uraufführungen von Opern, jahrzehntelange Tätigkeiten als Komponist und Dirigent verbinden Richard Strauss mit dem Orchester, das dadurch auch als Strauss-Orchester bekannt ist. Zum Gedenken an diese beiden großen Komponisten wurden die Programmschwerpunkte der letzten beiden Jahre gewählt: 2013 feierte die Oper den 200. Geburtstag Wagners, 2014 sind es 150 Jahre seit der ersten Assoziierung von Strauss und der Semperoper.

Mit klassischen Opern wie La bohème von Giacomo Puccini und Ballettaufführungen wie Romeo und Julia nach der Tragödie von William Shakespeare oder dem Ballettklassiker Der Nussknacker von Tschaikowsky zieht die Semperoper jedes Jahr hunderttausende Besucher an und ist fast immer ausverkauft. Bei einem Besuch im Elbflorenz sollten Sie eine Besichtigung dieses prachtvollen Gebäudes auf keinen Fall auslassen. Ob nur eine Führung durch die kunstvollen Räumlichkeiten oder ein Besuch einer der Vorführungen – die Semperoper wird auch bei Ihnen einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.

Die Geschichte der Semperoper

Die Semperoper gilt als eines der Wahrzeichen von Dresden. Ebenso wie die Stadt selbst blickt Sie auf eine wechselhafte Geschichte zurück. Nach zwei Zerstörungen, einem Interimsbau, einem Neubau und einem Wiederaufbau begeistert die Semperoper die Zuschauer seit 1985 in ihrem heutigen Gewand. Der bekannte Architekt Gottfried Semper, der auch Namensgeber für sein Meisterwerk war, erstellte die ersten Pläne und ließ das Opernhaus von 1838 – 1841 nach Vorbildern der italienschen Renaissance errichten. Der erste Bau brannte jedoch 1869 fast vollständig nieder. Gute zwei Monate später wurde schon die „Bretterbude“, eine Übergangslösung bis zum Neubau, eröffnet. 1871 bis 1878 wurde dann unter der Aufsicht Manfred Sempers nach den Plänen seines Vaters der zweite Bau errichtet. Im Zweiten Weltkrieg blieb dieser jedoch nicht von den großflächigen Bombardierungen Dresdens verschont und wurde stark beschädigt. Es sollte vierzig Jahre dauern, bis die Semperoper ihre Türen wieder öffnen konnte.

Seitdem ist das Opernhaus eines der renommiertesten der klassischen Musikwelt. International erfolgreiche Regisseure, Choreografen, Bühnen- und Kostümbildner, Balletensembles und Sänger gastieren hier und sorgen zusammen mit der einzigartigen Architektur des Hauses für den Ruf als eines der beeindruckensten Opernhäuser der Welt mit einer einzigartigen Akustik und Atmosphäre sowie einer unvergleichlichen Interpretation der aufgeführten Stücke. Das Repertoire ist durch deutsche und italienische Stücke geprägt und erstreckt sich von Strauss, über Wagner und Mozart hin zu Verdi und Puccini. Doch nach und nach erhalten auch das europäische Musiktheater und die Barockoper Einzug in die geschichtsträchtigen Mauern.

Dies sind nur einige der Gründe, um sich ein Mal im Leben in den Reihen dieser so schönen Musikstätte niederzulassen und sich von einer Vorführung für ein paar Stunden aus der Realität entführen zu lassen…

Dresden - Elbflorenz im Osten DeutschlandsNeumarkt mit Frauenkirche in Dresden © Susann Städter

Als Hauptstadt Sachsens bildet Dresden das politische, aber auch kulturelle Zentrum des Bundeslandes. Zahlreiche Kultureinrichtungen mit wertvollen Sammlungen, verschiedene Hochschulen und eine dynamische Wirtschaft zeichnen die Stadt nahe der tschechischen und polnischen Grenze aus. Den Beinamen „Elbflorenz“ trägt Dresden dank seiner reizvollen Lage am Fluss Elbe, seiner Mischung aus barocken und mediterran anmutenden Bauwerken und einer beeindruckenden Museumslandschaft.

Sehenswertes in Dresden

Frauenkirche, Semperoper, Zwinger – das sind häufig die ersten Dinge, die uns zur Stadt an der Elbe einfallen. Dresden begeistert Besucher aus aller Welt mit seiner faszinierenden Architektur. Aus mehreren Epochen – insbesondere aus der Barockzeit – sind zahlreiche Bauwerke erhalten. Ein Wahrzeichen der Stadt ist sicherlich die Frauenkirche, die im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört wurde. Mitte der 90er Jahre wurde sie getreu dem Entwurf aus dem 18. Jahrhundert wieder aufgebaut und zählt seit 2005 jährlich Millionen an Besuchern. Nicht minder beeindruckend ist das Dresdener Residenzschloss mit Elementen aus der Romanik bis hin zum Historismus. Ursprünglich erbaut für die sächsischen Kurfürsten und Könige vom 16. bis Anfang des 20. Jahrhunderts, ist es eines der ältesten Bauwerke der Stadt.

Dresdener Semperoper am Theaterplatz © DWT - Sylvio DittrichAbsolutes Highlight: Dresdener Semperoper
Ein absolutes Muss bei einer Städtereise nach Dresden ist der Besuch der Semperoper! Alleine von außen ist dieses imposante Bauwerk mehr als ein Foto wert. Das Hauptportal und den Fassaden zieren zahlreiche Statuen mit Motiven aus der griechischen Mythologie, aber auch von bedeutenden Dichtern wie Johann Wolfgang von Goethe und William Shakespeare. Im Inneren können Besucher einen 17 mal 12 Meter großen bemalten Schmuckvorhang mit diversen Figurenkompositionen aus der Geschichte. Rund 400 Kilogramm ist der Vorhang schwer.
Der Architekt Gottfried Semper stellte Mitte des 19. Jahrhunderts seinen ersten Entwurf dieses sächsischen Opernhauses vor. Nur kurze Zeit später wurde der Bau durch einen Brand völlig zerstört, jedoch schnell wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch dieser Bau zerstört, bei einem Luftangriff auf Dresden. Mitte der Siebziger Jahre wurde das Gebäude in seiner heutigen Gestalt und Ausmaßen aufgebaut. Heute ist das Haus mit zahlreichen Konzerten sowie Opern- und Ballettaufführungen – zum Beispiel das Meisterwerk La Bohème von Puccini – eines der bestbesuchten in ganz Deutschland.

Trommler im Zwinger Dresden © DRS C. MuenchEbenfalls am Theaterplatz befindet sich ein weiteres Symbol der Stadt aus der Barockzeit: Der Zwinger. Er zeichnet sich durch seine Mischung aus verzierten Pavillons und Galerien sowie Gartenanlagen aus. Geplant wurde der Zwinger Anfang des 18. Jahrhunderts zunächst als Vorplatz für ein Schloss, das jedoch nie realisiert wurde. Aktuell befinden sich einige Museen darin, wie zum Beispiel in der angeschlossenen Sempergalerie das Museum der Alten Meister. Die Gartenanlagen werden heute für Kulturveranstaltungen aus Musik und Theater genutzt.

Kunst- und Kulturinteressierte kommen in Dresden ganz auf Ihre Kosten: Neben der Sächsischen Staatsoper sind in der Stadt mehrere Orchester und Chöre beheimatet. Kostbaren Kunstschätze finden sich in den Gemäldegalerien: Mit Alten Meistern wie Rubens und Rembrandt, oder auch mit den Neuen Meistern, darunter Caspar David Friedrich und Otto Dix. Zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zählen weiterhin Museen wie der Mathematisch-Physikalische Salon oder auch das Grüne Gewölbe mit beeindruckenden Exponaten aus der Zeit der sächsischen Kurfürsten und Könige. Freunde der zeitgenössischen Kunst finden im Kunsthaus Dresden zahlreiche Exponate von internationalen und regionalen Künstlern.
Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer besonderer Museen zu entdecken: So das interaktive Erich-Kästner-Museum, das seine Geburtsstadt Dresden dem bekannten und beliebten Dichter und Schriftsteller widmet. Zu Ehren eines anderen bedeutenden Dichters Deutschlands wurde das kleinste Museum Dresdens eröffnet. Im sog. Schillerhäuschen erfahren Besucher mehr über die Werke Friedrich Schillers. Im Deutschen Hygiene-Museum, das zu den meist besuchten Museen der Elbstadt gehört, steht der Mensch, sein Körper und seine Gesundheit, im Mittelpunkt. Die Dauerausstellung setzt diese Themen in den gesellschaftlichen, historischen und kulturellen Kontext. Im Panometer Dresden, einem ehemaligen Gasometer, können Besucher ein überdimensionales Panoramabild einer Stadtansicht Dresdens sehen. Daher gab der Künstler Yadegar Asisi eben diesen Namen Panometer.

Shoppen in der Elbmetropole
Erste Adresse für Shop-a-holics ist in Dresden die Prager Straße, an der sich die bekanntesten Läden befinden. Am Altmarkt befindet sich eines der größten Einkaufszentren der Stadt, die Altmarkt-Galerie. Hier und auch am Neumarkt finden sich kleinere Geschäfte mit individueller Note, die für jeden Geschmack etwas bieten.

Geschichte der Stadt DresdenCanalettoblick in Dresden © Dresden Marketing GmbH - Sylvio Dittrich

Dresden – auf jeden Fall eine Reise wert!

Rund um die Semperoper

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